Wioletta Hebrowska

Die polnische Mezzosopranistin Wioletta Hebrowska erhielt ihre Gesangsausbildung an der Hochschule für Musik in Posen und Lübeck. Von 2010 bis 2022 war sie am Theater Lübeck engagiert. Dort konnte sie bereits wichtige Fachpartien singen, u.a. Octavian („Der Rosenkavalier"), Komponist („Ariadne auf Naxos”), Carmen, Brangäne („Tristan und Isolde”), Romeo („I Capuleti e i Montecchi”), Marguerite („La damnation de Faust”), La Muse („Les Contes d’Hoffmann”), Dorabella („Cosi fan tutte”), Idamante („Idomeneo”), Ariodante, Angelina („La Cenerentola") und Maddalena („Rigoletto”), La Malaspina („Luci mie traditrici”), mit der sie auch ihr Debüt am Teatro La Fenice in Venedig gab. Sie gastierte an der Deutschen Oper am Rhein und am Pfalztheater Kaiserslautern als Meg Page in „Falstaff“, als Octavian am Theater Dortmund, an der Oper Halle als Carmen, an der Kroatischen National Oper in Rijeka als Charlotte, am Staatstheater Mainz als Hass in „Armide“ von Gluck, beim Opernfestival Schloss Hallwyl in der Schweiz als Angelina („La Cenerentola”), bei den Eutiner Festspielen als Emilia in „Otello", beim Opernfestival in Martina Franca, Italien, mit der Mezzo-Partie in Mahlers „Lied von der Erde“, an den Theatern in Rostock, Bielefeld, Osnabrück, Passau und Landshut. Weiterhin war sie die Grimgerde und Floßhilde im Lübecker „Ring des Nibelungen“, der mit dem Echo-Klassikpreis ausgezeichnet wurde. 2014 erhielt sie das Richard-Wagner-Stipendium des Richard Wagner-Verbands Köln. Wioletta Hebrowska war Preisträgerin bei mehreren Gesangswettbewerben, u.a. 2009 beim Maritim Musikpreis (2. Platz und Publikumspreis) und beim Edmund Kossowski-Wettbewerb in Warschau (3. Platz und Spezialpreis für den Vortrag eines Szymanowski-Liedes). Ab der Spielzeit 2022/23 freuen wir uns auch auf Wioletta Hebrowska als Ensemblemitglied im Musiktheater, die gleich zu Beginn der Spielzeit als Agamemnons Gemahlin, Klytämnestra, in „Leben des Orest“ auf der Bühne stehen wird.